MUETIG I DER GÄGEWART
Baud chunt für e grosse Teu vo der Mönschheit die Ziit, wo d Mönsche taguus u tagii nume no trüeb u muetlos dahii vegetiere.
Schnäller als Du chasch widerspäche, isch es so wit!
Das globale Wäutschlamassu riist baud aui Völker i dä dröhnendi Strom wo es kes Ziu u kei Uswäg me git.
Mängi möge no rüefe, dass es nid so wit sigi! –
Bevor sie verschlunge wärde vo au däm, was si ufe beschwore u fliisig mit aatribe hei.
Es isch ja nid so, dass es d Mönsche gar nid spüre würde,
dass d Art und wiis wi mer hüt läbe u dass das blindsüchtige Voraatribe vo der «Gseuschaft» zum Untergang füehre. –
Aber Hochmuet u Angscht, Eigesucht u Raffgier blände em «Tagesbewusstsii» die würkliche Nöt uus.
U i der Angscht, gsesch DU d Hiuf nid, ou we si ganz nach isch.
Haut aa! Wenigschtens für es Ziitli. Haut aa!
Stand uuf u bis schtill, uufrächt!
Uufrächt u uufrichtig ghöre zäme.
Nume i der Gägewart chasch DU richtig dänke, rede u handle.
U we DU ou i grosse Schwirigkeite bisch, fass der es Härz, fass Muet –
Die Chraft, wo ou i der gröschte Gfahr cha Wunder würke.
Die Chraft isch erprobt.
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